{"id":80,"date":"2019-08-26T22:01:28","date_gmt":"2019-08-26T20:01:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp\/?page_id=80"},"modified":"2020-07-09T10:40:05","modified_gmt":"2020-07-09T08:40:05","slug":"verein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/?page_id=80","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">St. Antonius Sch\u00fctzenbruderschaft Iseringhausen<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Aus der Gr\u00fcnderzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Gr\u00fcnderzeit des Sch\u00fctzenvereins St. Antonius lseringhausen und \u00fcber die Gr\u00fcndung selbst gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Die Mitbegr\u00fcnder des Vereins sind inzwischen alle verstorben. Der Chronist ist somit bei der Beschreibung dieser fr\u00fchen Epoche weitgehend auf m\u00fcndliche \u00dcberlieferungen sowie auf die Aussagen der \u00e4ltesten Vereinsmitglieder angewiesen, die bereits das 80. oder gar das 90. Lebensjahr \u00fcberschritten und folglich die Gr\u00fcnder des Sch\u00fctzenvereins noch pers\u00f6nlich gekannt haben, wie zum Beispiel Heinrich, Willi und Maria Nebeling, Heinrich Schneider (K\u00f6sters), Anna Schmidt, Auguste Stracke, Josef Viedenz (Mennekes) oder Heinrich Nebeling, Potzenhof. Aber was \u00fcber die ersten f\u00fcnf Vereinsjahre in Erfahrung zu bringen war, mu\u00df als \u00e4u\u00dferst d\u00fcrftig und unbefriedigend bezeichnet werden. In der kleinen Festschrift zum 50-j\u00e4hrigen Stiftungsfest des Vereins im Jahre 1949 sind dem Zeitraum 1898 bis 1914 unter der Rubrik &#8222;Geschichtlicher R\u00fcckblick&#8220; ganze 25 Zeilen gewidmet. \u00dcber die Gr\u00fcndung des Sch\u00fctzenvereins und die nachfolgenden Jahre ist dort folgendes zu lesen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Der St. Antonius-Sch\u00fctzenverein wurde&nbsp;<strong>1898<\/strong>&nbsp;gegr\u00fcndet. Im gleichen Jahr wurde auch das erste Sch\u00fctzenfest gefeiert. Man versammelte sich im Steinbruch zwischen Iseringhausen und Halbhusten, um den K\u00f6nig aus der Mitte der M\u00e4nner; die sich mit Steinen bewaffnet halten und den Vogel von der Stange herunterwerfen wollten, zu ermitteln. Die hohe W\u00fcrde sollte demjenigen zufallen. der sich dabei durch besondere Sicherheit auszeichnete. Der beste Sch\u00fctze, sprich Werfer, war der inzwischen verstorbene Emil H\u00e4ner aus L\u00fcdenscheid. der somit zum ersten Sch\u00fctzenk\u00f6nig des Sch\u00fctzenvereins Iseringhausen wurde. Bis zum Jahre 1904 versammelte man sich allj\u00e4hrlich an der gleichen Stelle zum gleichen Zweck. 1905 wurde der Vogel etwas h\u00f6her postiert, denn man hatte sich entschlossen, ihn auf eine modernere Art aus seiner Vogelperspektive herunter zu holen. Es wurde erstmalig geschossen. &#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Iseringhausens erster Sch\u00fctzenk\u00f6nig, Emil H\u00e4ner, war nat\u00fcrlich ein Sohn des Iseringhauser Grundes. Er wurde in Eltge geboren. Sp\u00e4ter verschlug es ihn aus beruflichen Gr\u00fcnden nach L\u00fcdenscheid, wo er vermutlich auch verstarb.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"492\" height=\"278\" src=\"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gruenderzeit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16\" srcset=\"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gruenderzeit.jpg 492w, https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gruenderzeit-300x170.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Das &#8222;Grundgesetz&#8220;des Vereins: Die Satzungen<\/strong><br><br>Das erste Versammlungsprotokoll des Vereins datiert unter dem 27. Dezember 1903 und wurde in Husten verfasst. Darin hei\u00dft es in lapidarer K\u00fcrze:<br><br><em>&#8222;In der heutigen vorschriftsm\u00e4\u00dfig durch \u00f6ffentliches, schriftliches Aush\u00e4ngen am schwarzen Brett bei der Kapelle in Iseringhausen zusammenberufenen Versammlung des St. Antonius-Sch\u00fctzenvereins zu Iseringhausen wurde nach erfolgter Errichtung der vorstehenden Satzungen zur Wahl des Vorstandes geschritten und wurden folgende Personen einstimmig gew\u00e4hlt:<br><br>1. Heinrich Scheele in Halbhusten zum Vorsitzenden<br>2. Josef Stracke in Iseringhausen zum Kassierer und<br>3. Anton Scheele in Husten zum Schriftf\u00fchrer<br><br>S\u00e4mtliche Gew\u00e4hlten nahmen die Wahl an. &#8222;<br><\/em><br>Nach dem \u00fcblicherweise folgenden v.g.u. (vorgelesen, genehmigt, unterschrieben) stehen die Unterschriften dieser drei M\u00e4nner und gleichsam als deren Besiegelung nach den vorangestellten Abk\u00fcrzungen g.w.o. (genehmigt wie oben) noch einmal der markante Namenszug des Schriftf\u00fchrers Anton Scheele, der damals wohl noch nicht ahnen konnte, da\u00df einer seiner S\u00f6hne sp\u00e4ter einmal den Bischofsstuhl des hl. Kilian von W\u00fcrzburg besteigen w\u00fcrde.<br><br>Dieses bew\u00e4hrte &#8222;Trio&#8220; sollte die Geschicke des jungen Vereins in den n\u00e4chsten zehn Jahren leiten und lenken. Der Ausgang der ersten Vorstandswahlen macht deutlich, dass man die &#8222;wichtigsten&#8220; bzw. einwohnerst\u00e4rksten D\u00f6rfer des Iseringhauser Grundes von Anfang an in das Vereinsgeschehen integrieren wollte. Auch bez\u00fcglich der Namensgebung &#8222;St. Antonius-Sch\u00fctzenverein&#8220; in Anlehnung an den Patron der Iseringhauser Kirche scheint es keinerlei Differenzen gegeben zu haben. Etwas merkw\u00fcrdig mutet es dagegen an, da\u00df nach \u00a7 I der Satzung als Sitz des Vereins nicht etwa Iseringhausen, sondern Husten bestimmt wird.<br><\/td><td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3000\" height=\"13622\" class=\"wp-image-8\" style=\"width: 3000px;\" src=\"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Anzeige.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Anzeige.jpg 296w, https:\/\/www.schuetzenbruderschaft-iseringhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Anzeige-66x300.jpg 66w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption>Auszug aus der Chronik der St. Antonius Sch\u00fctzenbruderschaft Iseringhausen zum 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um 1998<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St. Antonius Sch\u00fctzenbruderschaft Iseringhausen Aus der Gr\u00fcnderzeit Aus der Gr\u00fcnderzeit des Sch\u00fctzenvereins St. Antonius lseringhausen und \u00fcber die Gr\u00fcndung selbst gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. 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